Wie bei der BWMM der Damen am Wochenende zuvor erging es den Mid-Amateurinnen am 2.10.2010 beim Finale um die Meisterschaft. Es fehlten zwei gute Spielerinnen, sodass als Ersatz die Caddies zum Spielen eingesetzt werden mussten und die Erwartungen nicht sonderlich groß waren.
Am Vormittag ging es in sechs Einzelmatchplays gegen das Topteam vom GC Stuttgart Solitude. Da wir fürchteten, bereits nach zehn oder elf Loch besiegt zu sein, setzten wir eine Flasche Sekt für diejenige aus, die ihr Match am längsten durchhalten konnte. Das gab Ansporn. Die ersten neun Loch wurden im strömenden Regen gespielt. Danach war es zum Glück trocken und mit 15-17 Grad recht mild. Zwei Matches waren nach 14 Loch beendet, aber die anderen wurden bis zur 16 durchgehalten und Nejia lag sogar all square, als das Spiel wegen vier gewonnener Siegpunkte für Stuttgart Solitude abgebrochen wurde. Trotz dieses Spielstandes war das für unsere Mannschaft eine großartige Leistung.
Am Nachmittag folgten die sechs Einzelmatchplays gegen Tuniberg, die am Morgen gegen St. Leon-Rot verloren hatten. Wider Erwarten wurden in spannenden Einzelkämpfen von Katrin, Nejia und Dietlinde drei Punkte für Pforzheim geholt. Der Stand 3:3 bedeutete ein Stechen um den dritten Platz. Die erfahrenen Tunibergerinnen setzten in "gestopfter" Reihenfolge drei Spielerinnen ein, während wir – völlig überrumpelt, überhaupt in ein Stechen zu gehen – die drei besten Spielerinnen in normaler Reihenfolge aufstellten.
Das Stechen fand bereits bei Dämmerung statt, sodass man am Ende die Bälle kaum noch sehen konnte. Die Rechnung der Tunibergerinnen ging leider auf. Ein bisschen enttäuscht, aber trotzdem glücklich über die Gesamtleistung unserer Mannschaft, gratulierten wir unseren Gegnerinnen zum dritten Platz. Meister wurde der GC Stuttgart Solitude, der St. Leon-Rot mit 4:2 auf den zweiten Platz verwies.
Es spielten für Pforzheim: Katrin Junge, Captain Helge Niedhammer, Nejia Wehner, Dietlinde Bruch, Simone Stein-Frey (Vormittagsrunde), Uschi Link (Nachmittagsrunde) und Sigrun Lotze.
Dr. Dietlinde Bruch